Trauer und Tod

Hmm,
jeder geht ja bekanntlich anders mit diesem Thema um. Vor allem wenn es sich um nähere Familienangehörige geht.

Meine Mum hat ungefähr vor ner Stunde angerufen um mir mitzuteilen, das mein Opa gestern im Krankenhaus gestorben ist. Klar, bin ich traurig darüber, aber nicht wirklich viel. Es ist nirgends ein Loch oder eine innere Leere.
Aber vielleicht kommt es auch daher, das ich nie viel Bezug zu dieser Familienseite hatte. Das einzige wo man sich gesehen hatte war zu Weihnachten und zum Geburtstag.

Zu dem war es wahrscheinlich auch besser für ihn, das er hoffentlich ohne große Schmerzen und ohne langes Leiden gestorben ist. Mein Opa litt an Parkinson. Einer schleichenden Krankheit, die mit der Zeit immer schlimmer wird, und bei der man im relativen Endstadium schon an einer leichten Grippe sterben kann.

Wenn er noch mal aus dem Krankenhaus gekommen wäre, wäre er ein richtiger Pflegefall geworden, und zumindest ist ihm das erspart geblieben.

Naja, das Leben geht weiter.
24.1.09 10:30
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Norwiga Kunna / Website (26.1.09 13:09)
Das klingt wirklich hart, aber ich kann Dir sagen, daß es mir bei meinem Opa ähnlich ging. Als er starb, war ich kilometerweit entfernt von ihm. Als meine Mutter mich damals anrief, fühlte ich auch nichts. Obwohl ich als Kind eine sehr enge Bindung zu ihm hatte. Ich war jeden Tag bei ihm und bin ihm zum Garten gefahren. Ich war sein Liebling. Jedoch hatte er ein Alkohol-Problem und je älter ich wurde, desto bewußter wurde mir sein Problem und ich verlor auch irgendwie den Respekt vor ihm...
Liebe Grüße
Norwiga

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